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Empfohlener Beitrg - Na, neugierig ?

[Kommentar - Mobbing] Ich hätte es wissen müssen von Tom Leveen

Heute gibt es keine Rezension, sondern einen Kommentar zu der Thematik des Buches. Es wird um Mobbing gehen.  Immer im Bezug auf Tori, der Protagonistin. Der Beitrag enthält keine direkten Spoiler. Wer jedoch unvoreingenommen mit dem Buch beginnen möchte, sollte den Blogpost danach lesen.  ➼➼➼➼➼➼➼➼➼ Klappentext: Mitten in der Nacht klingelt das Handy der 16-jährigen Tori. Der Anrufer heißt Andy und behauptet, Tori rein zufällig angerufen zu haben. Andy bittet Tori, ihm einen einzigen Grund zu nennen, warum er nicht Selbstmord begehen soll. Ausgerechnet Tori! Sie, die beschuldigt wird, mit ihren Posts auf Facebook einen Mitschüler in den Freitod getrieben zu haben. Will Andy sie nur vorführen? Aber was, wenn er die Wahrheit sagt? Wenn er wirklich seine große Liebe verloren hat? Und nun mit seinem Wagen an der Klippe steht, bereit, sich hinunterzustürzen? Tori muss etwas einfallen, und zwar schnell!
Flexibler Einband  208 Seiten  ISBN: 978-3-446-25032-1  Verlag: Hanser Übersetzt von: An…

Warum mich die lesbischen Romane von Mirjam Müntefering so begeistern

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Im März habe ich mal wieder ein Buch von Mirjam Müntefering gelesen. ("Sonnenröschenwinter") In vielen ihrer Bücher verlieben sich zwei Frauen ineinander. Und auch dieses Mal hat mich ihr Umgang damit einfach begeistert.
Hier erst mal der Klappentext von Sonnenröschenwinter:


"Die Staudengärtnerin Sascha Herzog fällt aus allen Wolken als sie die Diagnose Brustkrebs erhält. Plötzlich steht ihre ganze Welt auf dem Kopf und alles dreht sich nur noch um die Frage nach Therapien, um diese Zeit heil zu überstehen. Nie hätte sie damit gerechnet, dass sie ausgerechnet jetzt der Ex-Freundin ihres Bruders, der ruppigen Corinna, wieder begegnet - und noch viel weniger, dass ihre Teilnahme an der Selbsthilfegruppe sich so verwirrend entwickelt. Denn deren Leiterin Robyn berührt Sascha in einer Weise, die sie in solch kriegerischen Zeiten nicht erwartet hätte."

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In Mirjam Münteferings Büchern ist das Outing kein großes Thema. Die Liebe zwischen zwei Frauen wird n…

Lesemonat März 2019

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Der März, Monat der Leipziger Buchmesse, neigt sich dem Ende zu. Ich habe dieses mal 3 Bücher gelesen. Ich kann euch gar nicht sagen, welches mir am besten gefallen hat, weil alle so gut waren. :)
~859 Seiten~
Als erstes las ich mein Rezensionsexemplar "Schamlos"1von den drei muslimischen jungen Frauen Nancy Herz, Sofia Nesrine Srour und Amina Bile.  
Sie erzählen in ihrem Buch von negativer sozialer Kontrolle und fordern mehr Selbstbestimmung und Akzeptanz, innerhalb ihrer Religion aber auch von außerhalb.
Wie ist es als Mädchen in einem westlichen Land (Norwegen) aufzuwachsen? Mit vielen Erfahrungen und Geschichten anderer Mädchen berichten sie davon. 
Ich bin restlos von diesem Buch begeistert und habe ihm 5 von 5 Sternen vergeben! 
Wer neugierig geworden ist, kann in meiner Rezension mehr erfahren.  

Im Rahmen der #RanandenSuB2019 Challenge habe ich "Das Paradies der Täter"2 von Jürgen Seidel gelesen. Im März war ein Buch mit deutschem Autor gefordert.
Wir befinden un…

[Rezension*] Schamlos von Nancy Herz, Sofia Nesrine Srour und Amina Bile

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Offenherzig und ehrlich... diese drei muslimischen jungen Frauen nehmen kein Blatt vor den Mund! Wir sollten alle ein wenig mehr SCHAMLOS durchs Leben gehen.

Nancy Herz, Sofia Nesrine Srour und Amina Bile, drei muslimische junge Frauen aus Norwegen, erzählen in ihrem Buch "Schamlos" von negativer sozialer Kontrolle
Frei von Scham möchten sie aus vorhandenen sozialen Strukturen ausbrechen und plädieren für mehr Akzeptanz, freie Entfaltung, Selbstbestimmung und schlussendlich für eine multikulturelle Gesellschaft.

Hin und her gerissen zwischen den Erwartungen ihrer Familien, der eigenen Identität und dem Leben in einem westlichen Land, versuchen sich die jungen Frauen von auferlegter Scham zu befreien.
In ihrem Buch beschreiben sie daher offen und ehrlich ihre Erfahrungen darüber, wie es ist, als muslimisches Mädchen in einem westlichen Land aufzuwachsen. Sie schreiben von all diesen Erwartungen, die auf ihnen lasten. Nicht muslimisch genug und nicht norwigisch genug...

Mir gefä…

Lesemonat Februar 2019

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Der Februar war lesetechnisch überwältigend. Ganze fünf Bücher habe ich gelesen. Für mich eine Top Leistung! Von 2 bis 5  Sternen ist alles dabei. Seid also gespannt...
~1485 Seiten~
Im Januar begonnen und im Februar beendet habe ich "Der einzige Mann auf dem Kontinent"1 von Terézia Mora. Dazu gab es schon einen Blogbeitrag diesen Monat, deswegen hier noch einmal in aller Kürze: Dieses Buch hat mir vor allem sehr viel Geduld abverlangt. Detailreiche Schilderungen lassen das Leseerlebnis etwas schleppend vorangehen. Für einen Moment habe ich sogar darüber nachgedacht es abzubrechen. Im Nachhinein bin ich aber froh es nicht getan zu haben, da der Roman den einen oder anderen interessanten Schlüsselmoment über die globalisierte Welt besitzt..
Hassliebe beschreibt meine Meinung zu dem Buch wohl am besten. Deswegen verleihe ich 3 von 5 Sterne.
Weiter ging es mit "In love with Adam"2 von Liam Erpenbach. Sein Debüt beinhaltet eine Liebesgeschichte zweier Jungs, die sehr gefü…

[Kommentar] Der einzige Mann auf dem Kontinent von Terézia Mora

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Der Untergang eines Mannes, der von der Gemütlichkeit des Lebens überzeugt war und glaubte ihm sei das Glück beschienen. 
Darius Kopp, ein musterhafter Mann der modernen Welt, im mittleren Alter, ein Stadtmensch wie er im Buche steht. Er lebt in einer globalisierten Welt, in der Erfolg, Luxus und Bequemlichkeit zu den wichtigsten Zielen zählen. In seinem kleinen Mikrokosmus "Ich" fühlt er sich wohl. Aber wehe, es wagt sich ein anderer Mensch, und sei es auch seine Ehefrau Flora, mit fremdartigen  Problemen in diesen. 

Es handelt sich hier um den Protagonisten des Buches "Der einzige Mann auf dem Kontinent" von Terézia Mora. Mit diesem Buch habe ich mich sehr schwer getan. Einerseits ist dieser Charakter faszinierend fremd aber auf der anderen Seite dreht er sich in seiner Welt einfach nur im Kreis, wodurch das Leseerlebnis etwas schleppend erscheint. Erschwerend kommt hinzu, dass die Autorin wirklich jede Fassette und jede Einzelheit beschreibt. Der Leser begleitet D…

[Rezension] In love with Adam von Liam Erpenbach

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Der Debüt-Roman von Liam Erpenbach mit einer wichtigen Botschaft: jetzt und hier rezensiert von mir ;) 

Klappentext
"Alte Tagebücher, eine junge Liebe und der Mut, endlich zu sich selbst zu stehen

Sam ist ein Außenseiter. Seit er seinen besten Freund verloren hat, zieht er sich immer mehr in sich und seine Bücherwelt zurück. Seine Klassenkameraden geben ihm das Gefühl, dass er anders ist, und so fühlt er sich auch. Bis er Adam, dem gutaussehenden und beliebten Footballstar der Schule, in einer Buchhandlung begegnet und sich alles verändert. Adam weicht Sam nicht mehr von der Seite und in seiner Gegenwart hat Sam endlich das Gefühl, richtig zu sein, so wie er ist. Doch Adam darf niemals herausfinden, dass sein Herz etwas zu schnell schlägt, wenn er in seine grauen Augen blickt und er nachts von Adams weichen Lippen träumt … Erst als Sam die Tagebücher seines Großvaters findet, versteht er, was es heißt, ein Leben lang ein Geheimnis zu hüten. Wird er den Mut finden, zu sein…

Lesemonat Januar 2019

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Ich würde durchaus behaupten, dass mein Lesemonat Januar erfolgreich war! Ich habe insgesamt 3 Bücher gelesen. Das ist für mich eine gute Bilanz, denn viel mehr schaffe ich generell sowieso nicht.
~1082 gelesene Seiten~
Der Monat startete mit Frédéric Zwickers Roman "Hier können sie im Kreis gehen". So begann das neue Jahr gleich mit einer wichtigen Thematik: Demenz im Altenpflegeheim.
Themen mit denen man sich nicht gerne beschäftigt, die man zur Seite schiebt und über die man irgendwann später nachdenken möchte.
Nicht aber mit mir! Ich beschäftige mich so gut wie jeden Tag mit all diesen Sachen, als angehende Altenpflegerin. Und genau deswegen hat mich dieses Buch wahrscheinlich so gereizt. Ich habe es letztes Jahr auf der Buchmesse entdeckt und war überglücklich, als ich es zufällig in der Bibliothek stehen sah.
Leider, hat mich das Buch dann nicht ganz so umgehauen, wie der Klappentext mich vermuten ließ. 3 von 5 Sternen ist gutes Mittelfeld. 
Die Heimatmosphäre hat der Auto…

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